Internetrecht

Das Internetrecht, auch Onlinerecht genannt, ist im Grunde kein eigenes Rechtsgebiet, sondern ein Sammelbegriff für verschiedene Rechtsgebiete, die in Bezug auf die Verwendung des Internets einschlägig sind.

Dieser Umstand und die wachsende Verbreitung und steigende Beliebtheit des Mediums führt zu vielfältigen rechtlichen Problemstellungen in unterschiedlichsten Konstellationen.

Lösungen müssen beispielsweise im Allgemeinen und Besonderen Zivilrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Strafrecht, Namens- und Markenrecht, Datenschutzrecht, Internationalen Privatrecht, (internationalen) Zivilverfahrensrecht, Medienrecht, Telekommunikationsrecht, Rundfunk- und Presserecht gefunden werden.

Die Vorteile der Teilhabe an einem riesigen Informationsaustausch, einer regionalen, nationalen und internationalen Erreichbarkeit und Kundenwerbung sind gerade für den Mittelstand unschlagbar. Gleichwohl birgt die Verwendung des Internets rechtliche Probleme, die sich zuweilen erst zeigen, wenn sich die Gefahr realisiert hat. Mögliche Gefahrenquellen können die Auswahl der eigenen Internetadresse insbesondere aber auch das Einhalten von Informationspflichten auf der eigenen Internetpräsenz sein. Hinzu kommen  weitere Haftungsprobleme, Urheber- und Wettbewerbsverstöße, die  sich aus der Versuchung der leichten digitalen Vervielfältigungsmöglichkeit und zunehmend mangels Zeit ergeben. Entsprechend zeigt sich das Internet als Quelle großer Möglichkeiten, aber auch Gefahren und ist Schnittstelle aller Rechtsgebiete. Das Internet steigert die Taktrate und die Verbreitung der Vermarktung und Informationsbeschaffung. Auf der anderen Seite beschleunigt und begünstigt das Internet auch die Aufdeckung von Rechtsverstößen.

Bei Beratungsbedarf zur unbeschwerten Nutzung der positiven Seiten des Mediums Internet: bitte wenden Sie sich an uns, TEL (040) 55779595.